Onkologischer therapeutischer Befund
Eine Krebsdiagnose verändert vieles – auch das Vertrauen in den eigenen Körper. Vielleicht fühlen Sie sich erschöpft, sind in Ihrer Bewegung eingeschränkt oder fragen sich, welche Belastung Ihnen jetzt guttut. Bei Physioline nehmen wir uns Zeit für Ihre Situation, Ihre Fragen und Ihre persönlichen Ziele.
Am Anfang steht ein ausführlicher physiotherapeutischer Befund. Wir erfassen, wie sich Ihre Erkrankung und die bisherigen Behandlungen auf Ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Ihren Alltag auswirken. Gemeinsam mit Ihnen schaffen wir die Grundlage für eine individuell abgestimmte Begleitung – in Ihrem Tempo und unter Berücksichtigung der ärztlichen Empfehlungen.

Onkologische Physiotherapie –
was machen wir genau?
Unsere onkologische Physiotherapie verbindet physiotherapeutische Betreuung mit individuell dosiertem Bewegungstraining. Je nach Befund arbeiten wir an Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Sicherheit im Alltag. Dabei berücksichtigen wir Beschwerden, mögliche Nebenwirkungen der Krebsbehandlung und Ihre aktuelle Belastbarkeit. Das Angebot begleitet die medizinische Krebsbehandlung und die Zeit danach; es ersetzt keine ärztliche Tumortherapie.
Ablauf der Untersuchung für eine onkologische Physiotherapie bei Physioline
Wir schauen genau hin, damit Ihre Therapie zu Ihnen passt.
Bevor wir Ihren Trainingsplan entwickeln, erfassen wir Ihre Krankheitsgeschichte, Ihre körperlichen Voraussetzungen und Ihr persönliches Befinden. Die Untersuchung umfasst fünf Schritte:
Onkologische Physiotherapie –
Trainingsbeispiel bei Brustkrebs

Ein persönlicher Trainingsplan statt eines festen Programms für alle.
Nach einer Brustkrebsdiagnose kann gezielt angepasstes Training helfen, körperliche Leistungsfähigkeit aufzubauen und den Alltag leichter zu bewältigen. Das folgende Beispiel zeigt, wie ein therapeutischer Trainingsplan über zwölf Wochen gestaltet werden kann. Häufigkeit, Dauer und Intensität richten sich immer nach Ihrem Befund, dem Behandlungsverlauf und Ihrer Tagesform.
Ausgangspunkt: Ihre persönliche Belastbarkeit
Zu Beginn ermitteln wir geeignete Ausdauerbelastungen und Trainingsgewichte. Dafür nutzen wir die Ergebnisse der Untersuchung und, wenn möglich, eine Leistungsdiagnostik auf dem Laufband oder Ergometer. Auch die Kraftbelastung wird individuell bestimmt – als Grundlage für einen kontrollierten Einstieg und nachvollziehbare Anpassungen.


Ausdauertraining: Kondition behutsam aufbauen
Der Beispielplan sieht bis zu drei Ausdauereinheiten pro Woche vor, etwa auf dem Ergometer oder Laufband. Je nach Belastbarkeit kann die Dauer im Verlauf zwischen etwa 20 und 60 Minuten liegen; bei Bedarf beginnen wir kürzer oder mit Pausen. Herzfrequenz und subjektives Belastungsempfinden unterstützen die Steuerung. Während der betreuten Einheiten passen wir die Belastung bei Bedarf unmittelbar an.
Krafttraining: Muskulatur gezielt stärken
Ergänzend können zwei Krafttrainingstage pro Woche vorgesehen werden. Mögliche Inhalte sind angepasste Druck- und Zugübungen für den Oberkörper, Übungen für die Beine und zur Rumpfstabilität. Bewegungsumfang, Trainingsgewichte und Pausen werden individuell gewählt. Nach Operationen berücksichtigen wir insbesondere Heilungsverlauf, Schulterbeweglichkeit und mögliche Beschwerden im Arm- und Brustbereich.


Begleitung: Gemeinsam anpassen und weiterentwickeln
Der Trainingsaufbau führt vom Einstieg über die schrittweise Steigerung bis zur langfristigen Erhaltung. Regelmäßige Rückmeldungen und erneute Bewertungen zeigen, wann der Plan angepasst werden sollte. Im Mittelpunkt stehen Ihre persönlichen Fortschritte und Ziele. Angepasstes Bewegungstraining kann unter anderem krebsbedingte Erschöpfung verringern und die Lebensqualität unterstützen. Welche Veränderungen erreichbar sind, ist individuell verschieden.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme
Für Terminvereinbarungen, Terminabsagen und Terminänderungen nutzen Sie bitte unsere Online-Rezeption.

